Hofer Buchtage 2026
Bücher sind Wunderwerke. Sie vermitteln Wissen, sie unterhalten, sie lassen uns gespannt zur nächsten Seite umblättern, sie lassen uns träumen. Sie geben uns die Möglichkeit, uns und unsere Welt zu hinterfragen. Die Erfindung des Buchdrucks im
15. Jahrhundert hat dem Buch zu einem maßgeblichen Träger von Bildung, demokratischer und sozialer Teilhabe verholfen. Bücher vermitteln dabei auch immer Aspekte unseres gemeinsamen kulturellen Gedächtnisses.
Ein Buch lesen zu können und darüber zu diskutieren, die eigene Leseerfahrung kritisch unter die Leute bringen – das ist Partizipation an kulturellen Erzählungen, an der stetigen Weiterentwicklung von Gesellschaft.
Bevor sie gedruckt werden müssen Bücher zunächst geschrieben werden. Hof hat eine rege Literatenszene hervorgebracht. Ein Blick in die vielfältige und reichhaltige Hofer Kulturlandschaft möge erlaubt sein: Von Jean Paul, Johann Georg August Wirth, Claus Henneberg, Thanos Kießling, Nora Gomringer und Roland Spranger führt eine Reihe, die keineswegs vollständig ist und verschiedenste Stile und Bekanntheitsgrade in zwei Eigenschaften eint: sie alle verbrachten elementare Jahre ihres Werdens in Hof. Es ist den Hofer Buchhändlerinnen Regine und Sybille Kaiser zu verdanken, dass die schreibende Zunft wieder ein eigenständiges Format im kulturellen Kalender der Stadt Hof erhält: Die ersten Hofer Buchtage. Sie erheben mit ihrer Nummerierung den Anspruch, der Beginn einer Reihe zu sein. Wir dürfen uns freuen auf Autoren und Autorinnen aus Nah und Fern, und auf kreative Formate rund ums Buch!
Vorhang auf für die ersten Hofer Buchtage!
Fabian Riemen
Kulturamtsleiter der Stadt Hof